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susi
25.06.2019 15:25:14 susi hat ein Thema kommentiert Fastenzeit: Ich habe da eine ganz andere Idee. Einfach mal immer fasten, aber natürlich nur im Intervall. Einfach mal ein paar Tage in der Woche 16 Stunden nichts essen. Ist super einfach und so schnell, wie die Pfunde purzeln könnt ihr gar nicht gucken. Falls jemand von euch das mal testen will, da kann ich nur dieses Buch empfehlen. Und so passen auch Süßigkeiten in meinen Plan
mariam
25.06.2019 11:41:58 mariam hat ein Thema kommentiert Ich liebe Reisen!: Mein Mann und ich reisen am liebsten nach Skandinavien! Nachdem wir schon in Schweden und Dänemark waren, geht es in diesem Jahr nach Norwegen. Da uns die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch im Alltag sehr wichtig sind, haben wir uns für einen Reiseveranstalter entschieden, der auf sanften Tourismus spezialsiert ist. So werden wir mit einem Elektroauto nach Norwegen fahren! Das E-Auto wird uns wie ein ganz normaler Mietwagen zur Verfügung gestellt. Wir holen das Fahrzeug schon in Deutschland ab. Danach fahren wir weiter in Richtung Norden. Mit der Fähre geht es ab Dänemark über das Meer rüber nach Norwegen. Gebucht haben wir diese besondere Norwegen-Rundreise bei https://www.skandinavientrips.de/norwegen/rundreisen/_74 http://die-frau.de/forum/reise/1/21 table { }tr { }col { }br { }td { padding-top: 1px; padding-right: 1px; padding-left: 1px; color: windowtext; font-size: 10pt; font-weight: 400; font-style: normal; text-decoration: none; font-family: Verdana; vertical-align: bottom; border: medium none; white-space: nowrap; }
aylin
21.06.2019 23:11:13 aylin hat ein Thema kommentiert Kochideen: Ich habe heute zu Mittag Brathähnchen und Gemüse gemacht. Bei mir lieben alle Hähnchen, so dass es wirklich sehr oft auf den Tisch kommt. Als Beilage mache ich immer ein bisschen Gemüse und einen frischen Salat.  Heute war es ein Tomaten-Gurkensalat mit leckerem Olivenöl. Hähnchen esse ich am liebsten schön gebraten und habe mir auch extra dafür vor einigen Jahren so einen Bräter gekauft. Darin werden aber auch Kartoffeln super lecker, die bereite ich vor allem im Winter sehr oft zu. Liebe Grüße
renny
20.06.2019 16:55:34 renny hat ein Thema kommentiert Haut im Winter: Hi Ich schwöre auch auf Hyaluronsäure, allerdings habe ich mich für eine Hyaluronsäure reiche Gesichtscreme entschieden und bin wirklich super zufrieden. Meine Haut sieht sowohl im Sommer als auch im Winter sehr schön aus, aber ich benutze im Sommer auch einen zusätzlichen Sonnenschutz. Ich denke, dass es außerdem auch sehr wichtig ist, einmal in der Woche ein Peeling zu machen. Hyaluron muss man sich nicht unbedingt spritzen lassen, was viele machen und sich so Falten unterspritzen oder die Lippen vergrößern lassen, Hyaluron gibt es auch in Kapseln oder Cremes. Darüber kann man unter https://www.lebensfreude-aktuell.de/hyaluronsaeure/ sehr viel erfahren. Ich denke, dass so eine Hyaluro Creme auf jeden Fall eine gute Wahl ist, wenn man die Haut frisch und elastisch erhalten möchte. Liebe Grüße
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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14.11.2018  |  Kommentare: 0

Die weibliche Macht, die in der Grausamkeit des Weibes mündet

Die weibliche Macht, die in der Grausamkeit des Weibes mündet
„Salome“ von Oscar Wilde in der deutschen Übersetzung von Hedwig Lachmann in der Inszenierung von Florentine Klepper an der Grazer Oper.

Mächtig seid ihr, ihr seids durch der Gegenwart ruhigen Zauber,
Was die Stille nicht wirkt, wirket die Rauschende nie.
Kraft erwart ich vom Mann, des Gesetzes Würde behaupt er,
Aber durch Anmut allein herrschet und herrsche das Weib.
Manche zwar haben geherrscht durch des Geistes Macht und der Taten,
Aber dann haben sie dich, höchste der Kronen, entbehrt.
Wahre Königin ist nur des Weibes weibliche Schönheit,
Wo sie sich zeige sie herrscht, herrschet bloß, weil sie sich zeigt.
(Friedrich von Schiller)
 

Die weibliche Macht 
 
Salome (Johanni van Oostrum), Tochter der Herodias, Königin Kleinarmeniens, erkennt die Macht ihrer Weiblichkeit, Jungfräulichkeit und Jugendlichkeit. Sie pflückt unerschöpflich die Blicke der Männer, auch wenn sie zuerst ständige Blicke zu verwirren scheinen, weiß sie diese zu genießen und die ihr dadurch gegebene Macht auszunutzen. So bekommt Salome alles, was sie begehrt. Keiner widersteht ihrem Verlangen. Zuerst zwingt sie Narraboth (Pavel Petrov), den Jochanaan (brillant und stimmenstark von Thomas Gazheli gespielt) aus seiner Höhle herauszuholen, damit sie mit diesem reden kann. Die Tatsache, dass Jochanaan mit niemandem redet, interessiert Salome nicht, für sie gibt es nichts, was sie nicht beherrschen kann. So bringt sie auch den Mann ihrer Mutter, Herodes (Manuel von Senden), welcher wie andere Männer ihrer weiblichen Macht erlegen ist, dazu, Jochanaan auf ihr Verlangen zu töten. Dabei hätte ihr Herodes alles gegeben: die Hälfte des Reiches, teuren Schmuck, Edelmetalle, alles, was sie sich wünscht. Ein Menschenleben als Opfer der weiblichen Macht zu bringen, ist sogar dem Herodes zuviel. Doch er steht nun zu seiner Verpflichtung, er hat geschworen, blind im Rausch der weiblichen Macht, alles, was sich Salome wünscht, zu erfüllen. 
 
Nicht von Jochanaan, der als ein Prophet gilt, wird das Schreckliche vorhergesehen, sondern von der Mutter von Salome (Iris Vermillion) und dem Pagen: „Du siehst sie zu viel an. Etwas Schreckliches wird geschehen.“ Die Macht von Salome über die männliche Welt wird von anderen Frauen wahrgenommen und von ihrer Mutter, welche Salome das eigene Begehren einflüstert, auch ausgenutzt. 
 

 

Grausamkeit des Weibes
 
In der Version von Oscar Wilde wird zusätzlich zur Legende über die weibliche Macht die Geschichte über die Grausamkeit des Weibes erzählt. Nach ihm war das nicht das Begehren der Mutter alleine, das Salome dazu brachte, Jochanaan (aus der biblischen Quelle handelt es sich hierbei um Johannes den Täufer) hinzurichten, sondern das Entsetzen von Salome, dass ihre weibliche Reize nicht zu Jochanaan durchdrangen. Da er sie nicht angesehen hat, hat er grausame Sachen über sie und ihre Mutter erzählt. Herodias wird von Jochanaan verurteilt, sie verseuche das ganze Volk, indem sie ihren Schwager heiratete. Salome nennt er die Brunst dieser Unzucht und verurteilt sie, für immer verflucht zu sein. Im Bewusstsein ihrer Macht versteckt er seine Augen vor ihr und verweigert jede Berührung, jeden Kontakt mit Salome. Entsetzt über sein Verhalten und dass er der einzige Mann ist, der sich ihrer Macht nicht fügt, begehrt sie seinen Kopf, über den sie nun verfügen und ihre Macht ausüben kann. 
 
Florentine Klepper bringt die Geschehnisse in die Moderne. Auf den an Händen und Füßen gebundenen Jochanaan werden Waffen gerichtet, Frauen, bis auf Salome, zeigen sich unterwürfig, Männer herrschaftlich und doch nachgiebig gegenüber Salome, das Palais von Herodes und Herodias verwandelt sich in ein Bordell. Selbst der Tanz der Salome ist nicht eindeutig als Tanz zu deuten, denn man sieht diese, wie sie sich auf den Schoß von Herodes setzt, er ihre roten Stiefel auszieht und der Vorhang den Rest des Geschehens verdeckt.  
 
Martina Segna (Bühnenbild) steckt die Geschehnisse auf der Bühne in einen Käfig, den die Beteiligten zwar frei verlassen können, sie sind aber immer ins Innere hingezogen. Herodias zeigt sich als eine Gogo-Tänzerin mit einem glitzernden, halbdurchsichtigen Overall, ebenso wie Herodes, dessen genetzter Oberteil ihn unvorteilhaft aussehen lässt. 
 
Salome in Florentine Kleppers Inszenierung, brillant und emotional von Johanni van Oostrum gespielt, erinnert mehr an ein kleines Kind, das sich versteckt, das auf dem Boden tobt, wenn es etwas nicht bekommt, was es gerne hätte. Selbst das weiße Kleid und die langen weißen Locken erinnern mehr an eine engelhafte unschuldige Vorstellung als an ein mächtiges Weib. Wohl um die Verliebtheit von Salome in sich selbst zu betonen, wurde eine Videokamera zu ihrem ständigen Begleiter gemacht.    
 
Verwirrend kommt auch das Video, projiziert auf die Bühne, von leicht bekleideten Frauen, dessen Hände und Füße gebunden sind, Mund und Augen mit Plastern verklebt, Salome selbst drückt sich eine Hand auf den Mund, eine Frau liegt mit blutigem Kopf auf dem Boden. Das in Anbetracht der Hinrichtung von Jochanaan. Als ob man die Grausamkeit und vor allem die Macht des Weibes auf diese Art und Weise untermauern wollte. 
 

 
Die Musik bestärkte schließlich das Stück. Beängstigende, berauschende und gewaltige Töne von Richard Strauss unter dem Dirigentenstab von Oksana Lyniv. 

vs

Fotos: Werner Kmetitsch
 


 

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