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anne01
23.06.2026 09:07:47 anne01 hat ein Thema kommentiert Entspannungsübungen zur Stressreduktion:  Hi, ich habe vor etwa einem Jahr angefangen, abends ein kurzes Online-Quiz zu machen, und dieser Abschluss des Tages hat sich für mich sehr bewährt. Der Effekt ist ein anderer als bei passiven Tätigkeiten wie Fernsehen, man ist aktiv gefordert, denkt nach, und die Konzentration richtet sich auf etwas vollkommen Neutrales, fernab von Arbeit und Alltagspflichten. Ich sitze dabei meistens mit einem ruhigen Getränk, nehme mir Zeit für jede Frage und gehe im Anschluss deutlich ruhiger in den restlichen Abend. Der Kopf hat etwas getan, das sich gut anfühlt, und findet danach leichter zur Ruhe. Das Tagesquiz auf Quizworld erscheint täglich mit einem neuen Fragensatz aus verschiedenen Wissensgebieten, Geschichte, Naturwissenschaften, Geografie, aktuelle Ereignisse. Die Fragen sind so aufgebaut, dass man tatsächlich nachdenken muss, dabei aber in einem entspannten Tempo bleibt. Man beantwortet sie so, wie es sich anfühlt, und genau das trägt erheblich zur angenehmen Wirkung bei. Zehn bis fünfzehn Minuten reichen in der Regel völlig aus, und der tägliche Wechsel der Inhalte sorgt dafür, dass das Format dauerhaft lebendig bleibt. Ihr könnt ja mal reinschauen. Viel Freude beim Quizzen und liebste Grüße!
bovary
19.06.2026 23:26:46 bovary hat ein Thema kommentiert Eure Urlaubziele:  Ein wesentlicher Vorteil des Valet Parkings liegt in der Zeitersparnis. Statt lange nach einem freien Parkplatz zu suchen oder mit einem Shuttlebus vom Parkhaus zum Terminal fahren zu müssen, erfolgt die Fahrzeugübergabe direkt vor dem Abflugbereich. Dies ist besonders für Geschäftsreisende von Bedeutung, die oft unter Zeitdruck stehen und jeden zusätzlichen Aufwand vermeiden möchten. Aber auch Familien mit Kindern oder Personen mit viel Gepäck profitieren von diesem Service, da sie sich nicht mit langen Wegen oder dem Transport schwerer Koffer beschäftigen müssen. Der gesamte Ablauf ist darauf ausgelegt, den Reisenden möglichst effizient und komfortabel zum Flug zu bringen.
cloudy791
19.06.2026 21:10:43 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Ursache für Thrombose im Knie?:  Ein wesentlicher Vorteil der Osteopathie bei der Schmerzlinderung besteht darin, dass sie nicht nur die Symptome behandelt, sondern nach den möglichen Ursachen der Beschwerden sucht. Viele Menschen leiden unter chronischen Rücken-, Nacken- oder Gelenkschmerzen, deren Ursprung nicht immer dort liegt, wo die Schmerzen auftreten. Ein Osteopath untersucht daher den gesamten Körper, um Spannungen, Bewegungseinschränkungen oder Fehlhaltungen zu identifizieren. Durch sanfte Mobilisationen und Manipulationen können Blockaden gelöst und die normale Funktion der betroffenen Strukturen verbessert werden. Dies kann dazu beitragen, Schmerzen langfristig zu reduzieren und die Lebensqualität der Patienten zu steigern.
jenny
19.06.2026 20:32:19 jenny hat ein Thema kommentiert Frische Trennung und trotzdem...?:  Beziehungen gehören zu den wichtigsten Bestandteilen des menschlichen Lebens. Sie prägen unser Wohlbefinden, unsere persönliche Entwicklung und unsere Lebenszufriedenheit. Dennoch sind Partnerschaften oft mit Herausforderungen verbunden, da unterschiedliche Erwartungen, Bedürfnisse und Kommunikationsstile aufeinandertreffen. In einer Zeit, in der beruflicher Stress, gesellschaftliche Veränderungen und digitale Medien den Alltag beeinflussen, suchen immer mehr Menschen nach professioneller Unterstützung für ihre Beziehungen. Beziehungscoaching hat sich deshalb als eine hilfreiche Möglichkeit etabliert, um Partnerschaften zu stärken, Konflikte zu lösen und langfristig ein harmonisches Miteinander zu fördern.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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17.06.2010  |  Kommentare: 0

Kann ein Mann mit der Unterdrückung der Frauen leben?

Kann ein Mann mit der Unterdrückung der Frauen leben?
Die Sicht des Regisseurs Sebastian Brameshuber auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

„Muezzin“ – ein Film über die Symbolfigur der Macht vor allem der Männer über die Frauen im islamischen Glauben. Assoziationen wie Frauenunterdrückung, Zwangsheirat und Verhüllung springen einen bereits beim Betrachten des Filmplakats ins Auge. Warum hat sich der Regisseur von „Muezzin“, Sebastian Brameshuber, als Mann dafür entschieden, in Zeiten, in denen es Proteste gegen Minarette und die Verhüllung der islamischen Frauen in Österreich gibt, einen Dokumentarfilm über den Machtausübenden im Islam zu machen? Die Macht der Muezzins und der islamischen Männer über die Frauen sei sehr stark im Film zu spüren, sagt Sebastian Brameshuber. Der junge Regisseur, Absolvent der Universität für angewandte Kunst Wien, sprach bei einem Interview mit die-frau.at über seine modernen Ansichten über die Stellung und Rolle der Frau, und wie sich diese Ansichten im Laufe der Arbeit am Film formten.

die-frau.at: Sie haben eine Zeit lang in Istanbul gewohnt. Wie sind Ihre Eindrücke von dem Leben dort?

Sebastian Brameshuber:
Das Wohnen in Istanbul wurde auch zu einer privaten Sache. Ich habe dort natürlich auch Freunde gehabt: eine Frau und auch Männer. Dass die Türkei eine patriarchale Struktur hat, das ist weit und breit bekannt, auch unabhängig von der Religion. Das zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Für diese Kultur ist ein derartiges Leben normal, aber es ändert sich auch dort ständig alles. Es gibt dort auch sehr viele Frauen, die extrem selbstbewusst sind, die sich genau aus diesem Grund extremer dagegen stellen. In der Türkei gibt es die Möglichkeit dazu. Es gibt dort eine funktionierende Demokratie. Zumindest die Frauen, die das wollen, können das auch leben. In einer Stadt wie Istanbul, im Gegensatz zu den Dörfern, ist es für eine Frau einfacher, aus den traditionellen Ansichten auszubrechen, wenn sie das will. Gleichzeitig gibt es Frauen, die modern sind, gebildet und genau das verkörpern, was man unter einer modernen Frau versteht, aber trotzdem ein Kopftuch tragen. Du musst nun jede Lebenseinstellung respektieren. Es gibt natürlich unterschiedliche Formen und es gibt natürlich auch Unterdrückung.

die-frau.at: Könnten Sie sich vorstellen, in einer Kultur zu leben, wo Frauen unterdrückt werden, aber nichts dagegen zu unternehmen?

Sebastian Brameshuber: Ich bin ja keine Frau. Ich kann daneben schon leben. Du kriegst es dann im alltäglichen Leben mit, hörst immer, dass Geschichten erzählt oder in den Medien veröffentlicht werden über Frauen, die Selbstmord unter dem Druck der Familie begehen. Die anderen Leute leben dort auch, und wenn man sich in dem Land aufhält, sollten diese Personen dabei die Frauen unterstützen, die dagegen arbeiten und versuchen, solche Tabus, solche Strukturen zu brechen, zu verändern. Und das muss auch von den Frauen selbst kommen. Es ist keine ausschließliche Entwicklung, die von außen kommt, und hängt nicht nur von den Männern ab, die sich umstellen sollten. Es war auch vor kurzem bei uns so, dass die Frauen nicht so frei waren, wie sie heute sind, und völlig durchgesetzt haben sie sich immer noch nicht. Es gibt viele starke Frauen in der Türkei, dabei aber auch ein extremes politisches Selbstbewusstsein, viel mehr als bei uns natürlich.

die-frau.at: Gibt es auch im Islam Frauen, die Muezzins sind?

Sebastian Brameshuber:
Es gibt kein Verbot, weil sowas gar nicht in Erwägung gezogen wird. Es ist kein Thema. Es gibt dazu ein interessantes Beispiel: Eine der bekanntesten Pop-Sängerinnen in der Türkei, die ursprünglich ein Mann war und sich umoperieren ließ, hat in ihrem Album den Gebetsruf gesungen. Das löste eine riesige politische Diskussion aus. Einerseits weil es eine Frau war, aber dann doch keine Frau, andererseits weil das instrumentale Spiel miteinbezogen wurde. Das Thema ist jedoch nicht lokal, sondern eher weltumfassend. Wann wird es denn in der katholischen Kirche Priesterinnen geben? Aber eine weibliche Stimme im Minarett ist ein Tabu.

die-frau.at: Beim im Film gezeigten Wettbewerb wird mehrmals angedeutet, dass nach hohen klaren Stimmen gesucht wird. Und solche Stimmen gehören nun mal den Frauen.

Sebastian Brameshuber: Das ist ein berechtigter Einwand. Nur konnte ich da nichts dagegen tun, ich hab da keinen Einfluss drauf. Die Muslime sagen, dass die weibliche Stimme in gesungener Form haram, Sünde ist. Es gibt zwar weibliche religiöse Chöre, es gibt aber keine gemischten Chöre. Es ist eine absolute Männerdomäne und ich glaube, das kommt im Film ziemlich stark zum Ausdruck. Es ist eine patriarchale Gesellschaft, hinter der sich keine Logik verbirgt. Ein islamischer Vater will seine Tochter nicht auf der Bühne stehen und singen sehen. Es sollte auch nicht unbedingt religiös verstanden sein, es ist nur eine sehr reaktionäre Sichtweise auf die Frauen und ein reaktionärer Umgang mit der persönlichen Freiheit. Das Interview mit den Töchtern konnten wir nicht drehen, weil uns von den Männern Grenzen gesetzt wurden. Ich habe mich da nicht weiter aufgedrängt, denn ich kenne die dortige Problematik und worauf es da ankommt und akzeptiere ihre Meinung. Und die Frauen haben überhaupt nicht darauf reagiert.
 
die-frau.at: Wie war Ihr Team zusammengestellt?

Sebastian Brameshuber: Mein Team war geschlechtsausgewogen. Meine Regieassistentin war eine türkische Frau. Es war dann auch eine Frau, die in diesen Männerkosmos eintauchte, weil sie nebenbei auch die Interviews geführt hat, was sich dann als ein Glücksgriff erwiesen hat. Obwohl sich die Muslime ihr gegenüber recht aufgeschlossen verhielten, war es für sie doch ziemlich ungewöhnlich, mit einer jungen Türkin, die dazu noch kein Kopftuch trägt, konfrontiert zu werden, die sich aber für ihr Leben interessiert, eine Seite der Frau zeigt, die sie aus ihrer Umwelt so gar nicht kennen, so frei. Sie haben sie natürlich akzeptiert, gleichzeitig ist sie aber auch als eine Außenseiterin angekommen, die dann wieder weg geht. Sie war mir eine wichtige Freundin, die viel Herzblut in die Sache gesteckt hat und bis zum Schluss dabei war.   

(vs)

Foto: 2010 dokumentarfilmwoche hamburg


 

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