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cloudy791
22.07.2026 19:24:08 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Euer liebstes Accessoire?:  Diamanten besitzen auch eine tiefe emotionale Bedeutung. Sie werden häufig verschenkt, um wichtige Meilensteine ??zu feiern und symbolisieren Liebe, Verbundenheit, Wertschätzung und dauerhafte Beziehungen. Verlobungsringe mit Diamanten sind in vielen Kulturen Tradition, da die Stärke und Beständigkeit des Edelsteins für beständige Bindungen stehen. Neben romantischen Anlässen werden Diamanten oft auch zu Schulabschlüssen, beruflichen Erfolgen, Jubiläen und Familienfesten verschenkt und sind somit wertvolle Erinnerungsstücke, die kostbare Erinnerungen für die kommenden Jahre bewahren.
cloudy791
20.07.2026 23:25:08 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Welchen Sport macht ihr?:  Sport kann zu Verletzungen führen. Osteopathie eignet sich für viele verschiedene Personengruppen, darunter Büroangestellte, Sportler, ältere Erwachsene und Menschen, die sich von Verletzungen erholen. Die Behandlungspläne werden sorgfältig auf die Krankengeschichte, den körperlichen Zustand und die persönlichen Ziele jedes Patienten abgestimmt. Osteopathen geben häufig praktische Ratschläge zu Dehnübungen, ergonomischen Verbesserungen, körperlicher Aktivität und Anpassungen des Lebensstils, die eine nachhaltige Genesung unterstützen. Indem die Osteopathie Patienten über ihren eigenen Körper aufklärt und sie zur aktiven Teilnahme an ihrer Behandlung ermutigt, befähigt sie sie, eine wichtige Rolle für ihre Gesundheit zu übernehmen und wiederkehrenden Schmerzen vorzubeugen.
jenny
19.07.2026 20:46:26 jenny hat ein Thema kommentiert Low Carb?:  Da Alkohol Kalorien liefert, enthalten viele alkoholfreie Weine weniger Kalorien als ihre herkömmlichen Pendants, wobei die genaue Menge je nach Produkt variiert. Sie vermeiden zudem die berauschende Wirkung von Alkohol und reduzieren so das Risiko von Kater oder alkoholbedingten Beeinträchtigungen am nächsten Tag. Manche alkoholfreie Weine enthalten noch natürlich vorkommende Verbindungen aus Trauben, wie beispielsweise Polyphenole. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Verbindungen werden jedoch weiterhin erforscht. Verbraucher sollten daher die Nährwertangaben auf den Produktetiketten, insbesondere den Zuckergehalt, überprüfen, um eine informierte Entscheidung zu treffen.
jenny
19.07.2026 20:40:41 jenny hat ein Thema kommentiert Die Wechseljahre:  Genetische Stabilität und Saatgutqualität sind entscheidende Kriterien bei der Auswahl von Cannabissamen für den medizinischen Anbau. Seriöse Züchter arbeiten an der Entwicklung stabiler Genetik, die Pflanzen mit vorhersehbaren Cannabinoidprofilen, Wachstumsmustern und Blütezeiten hervorbringt. Konstanz ist in der medizinischen Produktion besonders wichtig, da Patienten und medizinisches Fachpersonal auf Produkte mit zuverlässiger Zusammensetzung und Qualität angewiesen sind. Hochwertige Samen weisen in der Regel hohe Keimraten auf und bringen gesunde Sämlinge hervor, die sich zu kräftigen Pflanzen entwickeln. Die sorgfältige Auswahl der Genetik unterstützt sowohl den erfolgreichen Anbau als auch die Herstellung standardisierter Arzneimittel.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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17.06.2010  |  Kommentare: 0

Kann ein Mann mit der Unterdrückung der Frauen leben?

Kann ein Mann mit der Unterdrückung der Frauen leben?
Die Sicht des Regisseurs Sebastian Brameshuber auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft.

„Muezzin“ – ein Film über die Symbolfigur der Macht vor allem der Männer über die Frauen im islamischen Glauben. Assoziationen wie Frauenunterdrückung, Zwangsheirat und Verhüllung springen einen bereits beim Betrachten des Filmplakats ins Auge. Warum hat sich der Regisseur von „Muezzin“, Sebastian Brameshuber, als Mann dafür entschieden, in Zeiten, in denen es Proteste gegen Minarette und die Verhüllung der islamischen Frauen in Österreich gibt, einen Dokumentarfilm über den Machtausübenden im Islam zu machen? Die Macht der Muezzins und der islamischen Männer über die Frauen sei sehr stark im Film zu spüren, sagt Sebastian Brameshuber. Der junge Regisseur, Absolvent der Universität für angewandte Kunst Wien, sprach bei einem Interview mit die-frau.at über seine modernen Ansichten über die Stellung und Rolle der Frau, und wie sich diese Ansichten im Laufe der Arbeit am Film formten.

die-frau.at: Sie haben eine Zeit lang in Istanbul gewohnt. Wie sind Ihre Eindrücke von dem Leben dort?

Sebastian Brameshuber:
Das Wohnen in Istanbul wurde auch zu einer privaten Sache. Ich habe dort natürlich auch Freunde gehabt: eine Frau und auch Männer. Dass die Türkei eine patriarchale Struktur hat, das ist weit und breit bekannt, auch unabhängig von der Religion. Das zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Für diese Kultur ist ein derartiges Leben normal, aber es ändert sich auch dort ständig alles. Es gibt dort auch sehr viele Frauen, die extrem selbstbewusst sind, die sich genau aus diesem Grund extremer dagegen stellen. In der Türkei gibt es die Möglichkeit dazu. Es gibt dort eine funktionierende Demokratie. Zumindest die Frauen, die das wollen, können das auch leben. In einer Stadt wie Istanbul, im Gegensatz zu den Dörfern, ist es für eine Frau einfacher, aus den traditionellen Ansichten auszubrechen, wenn sie das will. Gleichzeitig gibt es Frauen, die modern sind, gebildet und genau das verkörpern, was man unter einer modernen Frau versteht, aber trotzdem ein Kopftuch tragen. Du musst nun jede Lebenseinstellung respektieren. Es gibt natürlich unterschiedliche Formen und es gibt natürlich auch Unterdrückung.

die-frau.at: Könnten Sie sich vorstellen, in einer Kultur zu leben, wo Frauen unterdrückt werden, aber nichts dagegen zu unternehmen?

Sebastian Brameshuber: Ich bin ja keine Frau. Ich kann daneben schon leben. Du kriegst es dann im alltäglichen Leben mit, hörst immer, dass Geschichten erzählt oder in den Medien veröffentlicht werden über Frauen, die Selbstmord unter dem Druck der Familie begehen. Die anderen Leute leben dort auch, und wenn man sich in dem Land aufhält, sollten diese Personen dabei die Frauen unterstützen, die dagegen arbeiten und versuchen, solche Tabus, solche Strukturen zu brechen, zu verändern. Und das muss auch von den Frauen selbst kommen. Es ist keine ausschließliche Entwicklung, die von außen kommt, und hängt nicht nur von den Männern ab, die sich umstellen sollten. Es war auch vor kurzem bei uns so, dass die Frauen nicht so frei waren, wie sie heute sind, und völlig durchgesetzt haben sie sich immer noch nicht. Es gibt viele starke Frauen in der Türkei, dabei aber auch ein extremes politisches Selbstbewusstsein, viel mehr als bei uns natürlich.

die-frau.at: Gibt es auch im Islam Frauen, die Muezzins sind?

Sebastian Brameshuber:
Es gibt kein Verbot, weil sowas gar nicht in Erwägung gezogen wird. Es ist kein Thema. Es gibt dazu ein interessantes Beispiel: Eine der bekanntesten Pop-Sängerinnen in der Türkei, die ursprünglich ein Mann war und sich umoperieren ließ, hat in ihrem Album den Gebetsruf gesungen. Das löste eine riesige politische Diskussion aus. Einerseits weil es eine Frau war, aber dann doch keine Frau, andererseits weil das instrumentale Spiel miteinbezogen wurde. Das Thema ist jedoch nicht lokal, sondern eher weltumfassend. Wann wird es denn in der katholischen Kirche Priesterinnen geben? Aber eine weibliche Stimme im Minarett ist ein Tabu.

die-frau.at: Beim im Film gezeigten Wettbewerb wird mehrmals angedeutet, dass nach hohen klaren Stimmen gesucht wird. Und solche Stimmen gehören nun mal den Frauen.

Sebastian Brameshuber: Das ist ein berechtigter Einwand. Nur konnte ich da nichts dagegen tun, ich hab da keinen Einfluss drauf. Die Muslime sagen, dass die weibliche Stimme in gesungener Form haram, Sünde ist. Es gibt zwar weibliche religiöse Chöre, es gibt aber keine gemischten Chöre. Es ist eine absolute Männerdomäne und ich glaube, das kommt im Film ziemlich stark zum Ausdruck. Es ist eine patriarchale Gesellschaft, hinter der sich keine Logik verbirgt. Ein islamischer Vater will seine Tochter nicht auf der Bühne stehen und singen sehen. Es sollte auch nicht unbedingt religiös verstanden sein, es ist nur eine sehr reaktionäre Sichtweise auf die Frauen und ein reaktionärer Umgang mit der persönlichen Freiheit. Das Interview mit den Töchtern konnten wir nicht drehen, weil uns von den Männern Grenzen gesetzt wurden. Ich habe mich da nicht weiter aufgedrängt, denn ich kenne die dortige Problematik und worauf es da ankommt und akzeptiere ihre Meinung. Und die Frauen haben überhaupt nicht darauf reagiert.
 
die-frau.at: Wie war Ihr Team zusammengestellt?

Sebastian Brameshuber: Mein Team war geschlechtsausgewogen. Meine Regieassistentin war eine türkische Frau. Es war dann auch eine Frau, die in diesen Männerkosmos eintauchte, weil sie nebenbei auch die Interviews geführt hat, was sich dann als ein Glücksgriff erwiesen hat. Obwohl sich die Muslime ihr gegenüber recht aufgeschlossen verhielten, war es für sie doch ziemlich ungewöhnlich, mit einer jungen Türkin, die dazu noch kein Kopftuch trägt, konfrontiert zu werden, die sich aber für ihr Leben interessiert, eine Seite der Frau zeigt, die sie aus ihrer Umwelt so gar nicht kennen, so frei. Sie haben sie natürlich akzeptiert, gleichzeitig ist sie aber auch als eine Außenseiterin angekommen, die dann wieder weg geht. Sie war mir eine wichtige Freundin, die viel Herzblut in die Sache gesteckt hat und bis zum Schluss dabei war.   

(vs)

Foto: 2010 dokumentarfilmwoche hamburg


 

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