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kaka88
03.07.2026 02:14:31 kaka88 hat ein Thema kommentiert Welches Material für eine Arbeitsplatte und Küchenspüle:  Wenn Sie ein funktionales Badezimmer planen, finden Sie bei https://hauslook.de/wc-schusseln alles Notwendige. Das Unternehmen bietet Badezimmerarmaturen, Waschbecken, Badewannen und Toiletten an. Außerdem finden Sie hier Badmöbel, mit denen Sie den Raum optimal nutzen können. Dieser umfassende Ansatz erleichtert die Abstimmung aller Elemente. Schauen Sie sich das Angebot an, bevor Sie sich entscheiden.
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01.07.2026 23:23:26 jenny hat ein Thema kommentiert Müdigkeit:  Eine wichtige Strategie zur Burnout-Prävention ist das Erlernen eines effektiven Stressmanagements. Techniken wie Achtsamkeit, Meditation, Atemübungen, Tagebuchschreiben und Entspannungstechniken können helfen, in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren. Die Unterstützung durch vertraute Freunde, Familienmitglieder, Mentoren oder Psychotherapeuten kann wertvolle Hinweise und Ermutigung bieten, wenn der Stress überhand nimmt. Offene Kommunikation über Herausforderungen hilft, Gefühle der Isolation zu reduzieren und die Resilienz zu stärken.
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30.06.2026 13:10:23 asia hat ein Thema kommentiert Wandtattoos:   Wandtattoos können wirklich schön aussehen. Wenn du aber etwas suchst, das nicht nur dekorativ, sondern auch praktisch ist, würde ich mir eine Kork-Weltkarte als Pinnwand anschauen, zum Beispiel von Canvascale https://canvascale.de/kategorien/pinnwand-aus-kork/europakarte-pinnwand/ . Ich finde, sie ist eine tolle Wanddekoration und gleichzeitig kann man besuchte oder geplante Reiseziele mit Pins markieren. Außerdem gibt es verschiedene Farben und Größen, sodass man leicht ein Modell findet, das zur eigenen Einrichtung passt.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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23.05.2010  |  Kommentare: 0

Sexualität als Tabu in Theater und Literatur?

Sexualität als Tabu in Theater und Literatur?
Ein Literaturverbot bewegt die Schauspieler in „Der Fall Esra“ in der Wiener Garage X dazu, mehr Sexualität in ein Theaterstück einzubauen.

Dass Sexualität ein viel zu seltenes Gesprächsthema ist und höchstens als peinlich empfunden wird, wird auf der Bühne thematisiert. Obwohl Sexualität jeden angeht und ein gesundes Leben und das Leben an sich erst ermöglicht, wird geschwiegen. Doch warum?

Martin Billa hat mit seinem Buch „Esra“ einer türkischstämmigen Schauspielerin ein Liebesgeständnis geschrieben. Dieses wurde aufgrund der Beschreibungen der initimen Szenen verboten, womöglich nicht zuletzt wegen der jüdischen Wurzeln des Autors.

Die Regisseurin Angela Richter stellt eine bedeutende Frage: „Ist die Sexualität in der Literatur ein Tabu? Sollte man sie, um sie präsentabler für den Zuschauer zu machen, etwas künstlerisch ausschmücken?“ Diese (rhetorischen) Fragen richten sich an das Publikum.

Ist denn die Sexualität im Theater eigentlich ein Tabuthema? Für die Schauspielerin und Regisseurin ist die Antwort eindeutig: Im Theater wird Sexualität offen und in ihrer natürlichen Form gezeigt. Die Gegenargumentation lautete, dass eh schon genug nackte Körper gezeigt werden.

In der Beschreibung der intimen Szene mit Esra ging Martin Billa ins Detail, was seine Empfindungen und Emotionen anging. Sie ist schwanger mit einem Kind, dessen Vater er nicht ist. Er hat naturgemäß keine Gefühle zum fremden Sprössling, jedoch zur Frau, die in der Schwangerschaft richtig aufblüht, empfindlicher und viel emotionaler ist. Als einen Fluss, eine Wolke, die sich über die ganze Stadt zieht, beschreibt er seinen Samenerguss, worauf auch ein befragter Zuschauer fasziniert andeutet. „Es ist einerseits unglaublich und andererseits sehr traurig. Vor allem, weil wir alle in dem drinnen stecken und immer wieder jemanden Neuen kennen lernen, uns an den anpassen, ausprobieren.“ Martin Billa konnte diese Traurigkeit ebenso verspüren, vor allem, weil er in den Bauch von Esra kein neues Leben pflanzen und sich somit nicht weiter reproduzieren konnte.





Das Bühnenbild von Katrin Brack, bestehend aus von der Decke hängenden Lampen, erinnert an einen Irrweg, von dem man unbedingt weg will. Nur ein Stuhl, keine Tische, keine Möbel. Die Kostüme der weiblichen Figuren (Britta Leonhardt) waren mit einem besonderen „Püppchencharme“ versehen: Rüschen und breiter Rock, wie bei einer Balletttänzerin.

Der volle Saal der Garage X, in dem sich viele Gäste wegen der ausgebuchten Vorstellung auf die Treppe setzten mussten, tobte vor Begeisterung, das gewählte Thema fand vollsten Anklang, und auch die Schauspieler Sebastian Blomberg, Yuri Englert, Dietrich Kuhlbrodt, Melanie Kretschmann, Oana Solomon und Christoph Theußl waren überzeugend.
 
Regisseurin Angela Richter zum Thema Sexualität auf der Bühne: „Finden Sie, es gab viel zu viel Sex in dem Stück? Zumindest im Vergleich mit dem, was heutzutage im Internet abläuft, sind wir noch harmlos.“
 
„Der Fall Esra“, nur noch am 22. Mai um 20:00 im Theater am Petersplatz in der Garage X in Wien.

(vs)

Fotos: Arno Declair


 

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