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cloudy791
13.08.2026 22:15:17 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Faszien Rolle:  Die Physiotherapie konzentriert sich auf die Beurteilung, Behandlung und Prävention von Bewegungsstörungen mit hilfe evidenzbasierter Methoden. Ein Physiotherapeut beginnt mit der Beurteilung von Haltung, Kraft, Flexibilität, Gleichgewicht und Beweglichkeit des Patienten, bevor er einen individuellen Behandlungsplan erstellt. Je nach Diagnose kann die Behandlung therapeutische Übungen, Dehnungen, Gleichgewichtstraining, Aufklärung und Beratung zu Haltung und Körpermechanik umfassen. Das Hauptziel ist nicht nur die Linderung von Symptomen, sondern auch die Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen von Schmerzen oder Funktionsstörungen, um Patienten zu langfristigen Verbesserungen statt nur vorübergehender Linderung zu verhelfen.
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13.08.2026 22:01:29 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Was nicht fehlen darf...:  Dekoration ist unerlässlich, um die gewünschte Atmosphäre zu schaffen und jeder Veranstaltung eine individuelle Note zu verleihen. Verleihfirmen bieten eine große Auswahl an Dekorationsartikeln, darunter Tischwäsche, Stuhlhussen, Tischdekorationen, Kerzenständer, Blumenständer, Beleuchtung, Kulissen, Bögen und Accessoires. Ob klassisch, rustikal, modern, Vintage oder luxuriös – mit Mietdekorationen erzielen Sie ein professionelles Erscheinungsbild, ohne teure Artikel kaufen zu müssen, die möglicherweise nur einmal verwendet werden. Sorgfältig abgestimmte Dekorationen tragen zu einem unvergesslichen Erlebnis für Ihre Gäste bei und machen jede Veranstaltung zu etwas Besonderem.
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13.08.2026 21:45:42 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Entspannungsübungen zur Stressreduktion:  Von einem qualifizierten Therapeuten durchgeführt und – wo angebracht – als Teil eines evidenzbasierten Behandlungsplans eingesetzt, kann klinische Hypnose ein wertvolles Instrument sein, um die Motivation zu steigern, das Selbstvertrauen zu stärken und auf sinnvolle Ziele hinzuarbeiten.Viele Menschen beschreiben die Erfahrung als ähnlich dem Gefühl, völlig in ein Buch vertieft zu sein oder zu tagträumen, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren.In Kombination mit realistischer Zielsetzung und aktiver Anstrengung kann dieser Prozess das Selbstvertrauen stärken und die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung fördern
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13.08.2026 21:31:39 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Was sind eure Lieblingshunderassen:  Stilvolles Design ist ein Grund für die wachsende Beliebtheit umweltfreundlicher Hundeaccessoires. Nachhaltige Produkte beschränken sich nicht mehr auf schlichte oder einfache Designs. Heute sind sie in einer breiten Palette an Farben, Mustern und modernen Stilen erhältlich, die zu jeder Rasse und jedem Charakter passen. Elegante Lederhalsbänder, farbenfrohe Geschirre, modische Halstücher und wunderschön gefertigte Hundebetten ermöglichen es Besitzern, ihren persönlichen Geschmack auszudrücken und gleichzeitig sicherzustellen, dass ihre Lieblinge bestens aussehen. Die Kombination aus durchdachtem Design und Umweltverantwortung beweist, dass Nachhaltigkeit und Stil Hand in Hand gehen können.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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04.12.2011  |  Kommentare: 0

Ich will das Virus

Ich will das Virus
Menschen, die sich absichtlich mit HIV anstecken.

Längst sind die Zeiten vorbei, als in allen Medien über HIV und AIDS berichtet wurde, vor allem dann, wenn es wieder ein prominentes Todesopfer gegeben hat. In der Zwischenzeit klagen AIDS-Aktivisten darüber, dass besonders die jüngere Generation keinen Wert mehr auf geschützten Verkehr legt. Freiwillige Helfer beim Life-Ball, der größten Veranstaltung zu diesem Thema in Wien, geben an, dass sie besonders in den letzten Jahren auf den gratis angebotenen Kondomen sitzen bleiben. Nicht zuletzt die Ansicht, dass man auch mit dem HI-Virus heutzutage nicht mehr zum Tode verurteilt ist, sondern ein normales Leben führen kann, wenn man mal von den verschiedenen Nebenwirkungen der Medikamente absieht, hat dieser Krankheit den Schrecken genommen und die Bilder ausgemergelter, mit Sarkomen übersäter Menschen im Krankenhaus, die mit leerem Blick dem Tod entgegen starren, aus unserem Bewusstsein verbannt. Wenn man noch etwas über AIDS hört, dann meistens im Zusammenhang der weiter steigenden Ansteckungszahlen in afrikanischen Ländern oder wie jetzt im Fall Nadja Benaissa, die angeklagt wird, einen Mann wissentlich durch ungeschützten Verkehr angesteckt zu haben.

Doch es gibt Menschen, für die AIDS nach wie vor ein Thema ist, denn sie wollen sich bewusst anstecken. „Pozzen“ oder „Barebacking“ nennt sich dieses Phänomen. Das Wort „pozzen“ leitet sich von „positiv“ ab, wenn man also jemanden durch Ansteckung HIV-positiv macht. „Barebacking“, „ohne Sattel reiten“, nennt sich der Geschlechtsverkehr, der zwar ungeschützt abläuft, dessen Ziel es aber nicht ist, positiv zu werden, sondern die mögliche Ansteckung lediglich in Kauf nimmt.

Im Internet gibt es bereits unzählige Foren, in denen Männer und Frauen gleichermaßen nach Partnern suchen, bei denen sie sich mit dem HI-Virus anstecken können. In Amerika soll es sogar „Pozz-Parties“ geben, auf denen sich die „Pozzer“ treffen. Das Virus wird dann nicht mehr als Krankheit, sondern nur mehr als „the gift“, das Geschenk bezeichnet, und der „gift giver“, derjenige also, der seinen Virus weitergibt, ist bei den „bug chasern“, die nach dem Virus suchen, hoch angesehen.

Als Motivation wird einerseits der „Kick“ genannt. Besonders Männer suchen das Risiko beim Sex, es macht sie regelrecht an. Die Verknüpfung von Sex und Tod ist tief im Denken der Menschen verankert, da sie die beiden Gegensätze des Lebens darstellen, den Anfang und das Ende. Andererseits geben aber auch viele „Pozzer“ an, sich aus Liebe anstecken lassen zu wollen. Weil der Partner oder die Partnerin HIV-positiv ist, wollen sie es auch sein. Andere wieder behaupten, sie wollen endlich der Angst, sich beim Geschlechtsverkehr anzustecken, entgehen: Wenn sie positiv sind, müssen sie sich nicht mehr vor einer Ansteckung fürchten. Dazu kommt noch die Annahme, dass man, wenn man HIV-positiv ist, problemlos mit anderen HIV-positiven Menschen schlafen kann, denn man könnte sich nicht ein zweites Mal anstecken. In diesen Fällen geht es also einfach nur um die Bequemlichkeit. Fachleute widersprechen hier aber, denn es gibt verschiedene Stämme des Virus, und besonders die Verbindung verschiedener Stämme durch eine zweite Ansteckung könnte es gegen die Medikamente resistent machen, das Immunsystem schwächen und zum baldigen Tod führen.

Natürlich gibt es viele Statistiken, wie hoch die Anzahl der „Pozzer“ in der Gesellschaft ist, zugleich werden aber gerade diese Daten immer wieder als unzutreffend dargestellt. Seit das Thema zum ersten Mal 2003 von Gregory A. Freeman im „Rolling Stone“ aufgegriffen wurde, mehren sich die Faker, jene Menschen, die in Internetforen vorgeben, „Pozzer“ zu sein, im letzten Moment aber einen Rückzieher machen oder nicht zu einem Sextreffen erscheinen. Trotzdem: Das Phänomen ist existent und nicht nur die psychologische Seite muss beleuchtet werden, auch die rechtliche rückt immer wieder in den Vordergrund.

Genau wie im Fall Nadja Benaissa ist es strafbar, einen anderen Menschen wissentlich mit einer Krankheit anzustecken. Selbst wenn dieser sein Einverständins gibt, denn es wird als schwere oder lebensgefährliche Körperverletzung angesehen. In der Schweiz macht man sich durch diesen Vorgang nicht strafbar, da der Begriff der eigenverantwortlichen Selbstgefährdung herangezogen wird, wenn der Leidtragende dies ganz bewusst in Kauf genommen oder sogar gewollt hat. Trotzdem kann die ansteckende Person angeklagt werden, da sie durch den Tatbestand der Verbreitung menschlicher Krankheiten die öffentliche Gesundheit gefährdet. Auch wenn es sich beim Fall Nadja Benaissa nicht um „Pozzing“ handelt, so ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis der erste solche Fall an Öffentlichkeit kommt, spätestens dann, wenn es einen Prominenten trifft oder ein „Gepozzter“ stirbt und seine Familie einen Schuldigen für den Tod ihres Angehörigen sucht.

(rb)

Fotos: Tomás Petru, Julica da Costa, Arne List



 

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