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cloudy791
14:03 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Schnelles Wissen aneignen?:  Teambuilding ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess, der langfristigen Erfolg fördert. Es verbessert die Kommunikation, stärkt das Vertrauen und fördert die Zusammenarbeit – allesamt wesentliche Faktoren für das Erreichen gemeinsamer Ziele. Organisationen, die in Teambuilding investieren, schaffen ein Umfeld, in dem Menschen effektiv zusammenarbeiten und sich zugehörig fühlen können. Dies führt nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern trägt auch zu einem positiveren und produktiveren Arbeitsumfeld bei.
jenny
13:23 jenny hat ein Thema kommentiert Abhaken und abschieben?:   Faktoren wie wirtschaftliche Bedingungen, Ressourcen der Gemeinschaft, kulturelle Erwartungen und soziale Netzwerke beeinflussen das Familienleben. Sozialpädagogische Familienhilfe berücksichtigt diese Aspekte und unterstützt Familien dabei, äußere Herausforderungen zu meistern und ihre Bedürfnisse innerhalb größerer Systeme zu vertreten. Diese systemische Perspektive stellt sicher, dass die Unterstützung nicht auf individuelles Verhalten beschränkt ist, sondern das gesamte Umfeld einbezieht, das das Wohlbefinden der Familie prägt.
jenny
13:18 jenny hat ein Thema kommentiert Welchen Sport macht ihr?:  Ich mache gerne Yoga. Neben seinen körperlichen und mentalen Vorteilen fördert Yoga Selbstdisziplin und einen gesunden Lebensstil. Regelmäßiges Yoga-Üben erfordert Beständigkeit, Geduld und Konzentration, was dazu beitragen kann, dass man auch in anderen Lebensbereichen mehr Selbstkontrolle entwickelt. Viele Menschen, die mit Yoga beginnen, achten bewusster auf ihre Ernährung, ihren Tagesablauf und ihre allgemeine Gesundheit. Yoga lehrt die Bedeutung von Balance und Mäßigung und inspiriert dazu, sowohl auf Körper als auch Geist zu achten. Es fördert zudem Selbstakzeptanz und persönliches Wachstum, indem es dazu anregt, sich auf Fortschritt statt auf Perfektion zu konzentrieren.
cloudy791
21.05.2026 21:56:24 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Hobby: Zeichnen nach Fotovorlage:  Business-Illustrationen nutzen visuelle Darstellungen, um Ideen, Konzepte und Informationen im professionellen Kontext zu vermitteln. Sie gehen über reine Dekoration hinaus und verfolgen ein klares Ziel: komplexe Botschaften verständlicher und ansprechender zu gestalten. Unternehmen setzen Illustrationen in Präsentationen, Berichten, Marketingmaterialien und der internen Kommunikation ein. Durch die Kombination von Bild und Text können abstrakte Ideen erklärt, Prozesse dargestellt und wichtige Punkte einprägsam hervorgehoben werden.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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24.06.2013  |  Kommentare: 0

Steirisch mit einem Schuss Savoir-Mourir

Steirisch mit einem Schuss Savoir-Mourir
Premiere von Jacques Offenbachs "Ritter Blaubart" bei der Styriarte am 22.06.2013

Il est Barbe-Bleue ! O gué !
Jamais veuf ne fut plus gai !
(Er ist Blaubart, hollero,
Nie war ein Witwer so lustig
und froh!)

Als Satire auf die lockeren Sitten brachte Jacques Offenbach den „Barbe-Bleu“ erstmals 1866 in Paris auf die Bühne. Er und sein Autorenduo Meilhac-Halévy hatten das Märchen vom Ritter Blaubart in eine gnadenlose Satire auf die lockeren Sitten des Zweiten Kaiserreichs verwandelt.

Blaubart (Johannes Chum, den das Grazer Opernpublikum ab Herbst als Lohengrin wieder sehen wird), der alte Schwerenöter, kann von Frauen nicht genug bekommen und tötet eine nach der anderen, wenn er genug von ihnen hat. Der König Bobêche (Cornel Frey) hingegen tötet sämtliche Männer, die sich seiner Königin (Elisabeth von Magnus) auch nur nähern.  So bringt es der eine auf stattliche 6, der andere auf 5 Morde.

Madame ! ah ! madame !
Plaignez mon tourment ! …
J’ai perdu ma femme,
Ah, bien subitement !
(Barbe-Bleue)
[Madame, ach Madame!
Beweint meine Qual!
Ich verlor meine Frau
ach, ganz auf einmal!
(Ritter Blaubart)]

 
Kurz. Es geht drunter und drüber. Die scheinbar Ermordeten sind quicklebendig und feiern am Ende eine Massenhochzeit. Der Ritter selbst findet letztlich ebenfalls seine Meisterin in der Bäuerin Boulotte (Elisabeth Kulmann). Man ist geneigt sich zu fragen, ob diese Frau überhaupt zurechnungsfähig ist: Er will sie ermorden lassen, um eine andere zu ehelichen. Sie, knapp dem Tode entronnen, phantasiert von seiner Stimme und davon, dass er doch ein toller Hecht ist, um ihn am Ende ein zweites Mal zu heiraten.  

Obwohl der Hintergrund voll an menschlichen und zwischenmenschlichen Tragödien ist, finden wir uns inmitten einer Opéra-bouffe mit einer komischen Geschichte wieder, bei der einem das Lachen manchmal im Halse stecken bleibt.


Neue Wege

Beim „Ritter Blaubart“ (im Original „Barbe-Bleu“) dieser Styriarte handelt es sich um eine halbszenische Aufführung, bei der die Bühnenbilder erstmals durch Animationen ersetzt werden, erklärte Regisseur Philipp Harnoncourt, der auch für Bühne und Licht verantwortlich zeichnet, im Vorfeld der Premiere. In diesem Falle darf man sich das so vorstellen, dass Max Kaufmann und sein Team Skizzen des Regisseurs in Ölbilder und dann in Animationen umwandelten. Wie sich am Premierenabend herausstellte, eine geniale Idee!


Graz  entdeckt das Steirische

Nachdem wir aktuell eine oststeirische Eliza Doolittle in My Fair Lady an der Grazer Oper erleben dürfen, scheint auch Boulotte aus dieser Region zu stammen.

In diese Ritter Blaubart Inszenierung finden die Roma aus Hostice bzw. aus der Herrengasse, genauso Eingang, wie die Raiffeisenlandesbank und die Herren Sinowatz und Kreisky.

Auf der Gästeliste des Hofempfanges taucht ein gewisser Nikolaus d’Hanoncourt de la Fontaine Unverzagt auf, was der König mit: „Steirischer Landadel!“ quittiert und schließlich ersucht Bobêche auch noch den „Maestro Unverdrossen“, er möge dem Chamber Orchestra befehlen, ein Lied zu spielen.

Am Ende stehen sich Ritter Blaubart und Boulotte als Brautpaar in Erzherzog Johann und Anna Plochl Aufmachung gegenüber. „Wo i geh`und steh`…“

Die Familie Hanoncourt beweist charmant Sinn für Humor, was diese Inszenierung noch sympathischer macht, als sie ohnehin schon ist.

Wer Stardirigent Nikolaus Hanoncourt vor kurzem bei Stermann und Grissemann erlebt hat, weiß, dass Coolness einen Namen hat. Den großen Meister aber in seiner „gewohnten Umgebung“ zu beobachten, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Von dieser Liebe zur Musik muss man einfach mitgerissen werden.

Das größte Kompliment, das wir vergeben können, kommt von unserem Nachwuchsredakteur Laurenz (7). Dieser ist dafür bekannt, dass er die „Letztes Drittel Hürde“ nicht überwindet. Egal ob am Londoner West-End oder in der Wiener Staatsoper: Im letzten Drittel einer jeden Aufführung übermannt ihn die Müdigkeit. Vom Orchester ins Land der Träume begleitet schläft er ein, um am nächsten Morgen zu fragen, was am Ende noch passiert sei.

Obwohl die Styriarte Inszenierung von 19h30 bis ca. 23h00 dauerte, stand die Schlaffee diesmal auf verlorenem Posten: Zu spannend war die Geschichte, zu lustig so manche Szenen, zu schön die Musik und der Gesang und zu viel „Action“ war auf der Bühne.

Dem können wir nichts mehr hinzufügen außer: Bravo!


KWH

Titelbild: Sophie Marin-Degor (Fleurette), Markus Schäfer (Le prince Saphir). Photo Credit: Werner Kmetit
Bild Nr 1: Sébastien Soulès (Popolani), Arnold Schoenberg Chor. Photo Credit: Werner Kmetitsch
Bild Nr 2: Elisabeth Kulman (Boulotte), Johannes Chum (Barbe-Bleue)



Elisabeth Kulman, Mezzosopran (Boulotte)
Johannes Chum, Tenor (Le Sire de Barbe-Bleue)
Sophie Marin-Degor, Sopran (Fleurette)
Cornel Frey, Tenor (Le roi Bobêche)
Sébastien Soulès, Bass (Popolani)
Thomas E. Bauer, Bass (Le comte Oscar)
Markus Schäfer, Tenor (Le prince Saphir)
Elisabeth von Magnus, Mezzosopran (La reine Clémentine)
Arnold Schoenberg Chor
Chamber Orchestra of Europe
Nikolaus Harnoncourt, Dirigent
Philipp Harnoncourt, Regie, Bühne & Licht
Elisabeth Ahsef, Kostüme
 


 

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