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kaka88
17:44 kaka88 hat ein Thema kommentiert Wohnen im Alter: Setzen Sie sich mit dem Unternehmen VictorCare in Verbindung, wenn Sie Informationen zur häuslichen Betreuung für Senioren benötigen. Das Unternehmen organisiert Unterstützung für ältere Menschen und bietet unter anderem eine 24 h pflege zu hause hamburg an. Je nach Bedarf kann die Betreuung Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen, die Zubereitung von Mahlzeiten, das Erledigen von Einkäufen, die Aufrechterhaltung der Ordnung im Haushalt sowie Unterstützung bei der Körperpflege beinhalten. In einem persönlichen Gespräch können Sie die Situation Ihres Angehörigen schildern und den gewünschten Umfang der Unterstützung besprechen. Prüfen Sie das Angebot von VictorCare und fragen Sie nach einem individuellen Betreuungskonzept. 
kaka88
14:58 kaka88 hat ein Thema kommentiert Dänisches Wohndesign:  Setzen Sie sich mit dem Unternehmen Hauswandel in Verbindung, wenn Sie mehr über Whirlpools erfahren möchten. Zum Sortiment gehören sowohl klassische Whirlpool mit Massagefunktion als auch Hot Tubs – Produkte, die ganz auf Erholung und Entspannung ausgerichtet sind. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, ist es ratsam, sich einen Überblick über die verfügbaren Optionen zu verschaffen und zu prüfen, welche Lösung am besten zu Ihrem geplanten Einsatzzweck passt. Werfen Sie einen Blick auf das Angebot und lernen Sie die dort präsentierten Produkte kennen.
elenie
15.10.2026 11:41:32 elenie hat ein Thema kommentiert Müdigkeit:  Es kommt natürlich ddarauf an woher die Müdigkeit kommt. Lässt sie auf eine Krankheit schliessen, dann sollte man besser zum Arzt gehen. Kommt sie aber wie bei mir daher, das ich lange Zeit das Problem hatte, das ich müde war, weil ich nicht einschlafen konnte und mich ewig lange hin und her gewälzt habe, gibt es sicherlich andere Möglichkeiten. Eine ist z.B. die Einnahme von Melatoin. Wie man unter https://www.vitaminexpress.org/de/melatonin-kaufen erkennen kann, ist Melatonin kein Schlafmittel sondern ein Schlafhormon, das die Einschlafzeit drastisch reduziert. Ich fühle mich danach am nöchsten Morgen immer wie neu geboren
ste1enjones
13.10.2026 22:46:49 ste1enjones hat ein Thema kommentiert Restaurant in Hamburg?: [QUOTE=sonjam982] Guten morgen, wir sind am Wochenende mit 5 Mädels in Hamburg und da möchten wir abends auch noch schön essen gehen, könnt ihr uns ein schönes Restaurant mit einer großen Speisekarte empfehlen? [/QUOTE]   Guten Morgen! Für fünf Mädels würde ich etwas suchen, wo jede auf der Speisekarte etwas findet – italienisch oder Tapas sind da immer eine gute Wahl. Apropos schöne Abende und Gesellschaft: Manchmal entdecke ich auch gern neue Möglichkeiten, online interessante virtuelle Charaktere kennenzulernen. Bei td {border: 1px solid #cccccc;}br {mso-data-placement:same-cell;}https://lovescape.com/de/categories/hentai kann man sogar eine virtuelle Beziehung aufbauen. Schon verrückt, was heute alles möglich ist!  
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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02.08.2011  |  Kommentare: 0

Soundtrack einer Auswanderung

Soundtrack einer Auswanderung
Naked Lunchs musikalische Neu-Interpretation von Kafkas „Amerika“

Die Klagenfurter Indie-Rockband Naked Lunch braucht sich wirklich nicht nachsagen lassen, große Herausforderungen zu scheuen. Denn nicht anders als äußerst ambitioniert ist es zu bezeichnen, Kafka einer musikalischen Neuinterpretation zu unterziehen – so geschehen am Klagenfurter Stadttheater im März 2011 mit Kafkas Romanfragment „Amerika“.

Die Bühnenfassung von „Amerika“ entstammt der Feder des Kärntner Künstlers Bernd Liepold-Mosser, der in Folge auch Regie führte, den Part des Protagonisten Karl Roßmann übernahm Robert Stadlober – und Naked Lunch fiel eben die Rolle zu, zur Umsetzung dieses sperrigen Stücks Literatur, die Musik beizusteuern. Die gute Nachricht für alle, die (wie ich) dieses theatralische Gustostückerl nicht live miterleben konnten: Der Soundtrack zum Stück (bzw. Buch) wurde in weiser Voraussicht auch auf CD festgehalten und ist in limitierter Auflage im Handel erhältlich. Bleibt natürlich die bange Frage, wie denn nun zeitgenössisch vertonter Kafka klingen mag.

Vorab: Naked Lunch nehmen sich bei ihrer Interpretation des Bühnengeschehens so manche künstlerische Freiheit. Entstanden ist, nach eigener Aussage des Naked Lunch-Masterminds Oliver Welter, nicht etwa bloße „Untermalungsmusik“ des Stücks, sondern ein Konzeptalbum, das als eigenständige Kunstform zu verstehen ist. Doch die großen Themen, um die es sich in „Amerika“ da wie dort dreht, bleiben natürlich erhalten, wie schon der erste Track des Albums eingänglich demonstriert.

„Amerika“ ist die Geschichte eines Scheiterns in neun Episoden, gegliedert nach den neun Kapiteln des 1927 posthum erschienenen Romanfragments, denen Naked Lunch je einen eigenen Song widmen. Das sehnsüchtige „Let me walk upon the water“ bildet den Startschuss der Odyssee Karl Roßmanns, der sich mit allen Hoffnungen und Ängsten konfrontiert sieht, die ein Neubeginn in einem völlig fremden Land so mit sich bringt.

Denn der Protagonist ist auf Geheiß seiner Eltern unterwegs nach Amerika, wo die Unmöglichkeiten (des menschlichen Erfolgs) bekanntlich begrenzt sind. Dessen gewiss, denkt sich Naked Lunchs Roßmann beherzt: „Bring it on!“ – und zählt sicherheitshalber auf, was ihm alles keine Angst macht, also, nicht dass man glaubt.
Der Protagonist fühlt sich in jeder Hinsicht bereit für Amerika. In diesem gelobten Land, von dem er nur sehr vage Vorstellungen hat, ist das Gras bekanntermaßen grüner, hier können Wunder geschehen, wofür das an Jesus gemahnende Auf-dem-Wasser-Gehen die perfekte Metapher liefert: „Let me walk upon the water / with a suitcase in my hand / to the other side, where the lights are bright ...“

Roßmann bittet das neue Land, in dem ein anderes, nämlich das gute, Leben beginnen soll, um wohlwollende Aufnahme, und ist sich sicher, dass ihm hier jede Gunst gewährt werden wird. Er ist voller Erwartungen – heute vielleicht noch ein Fremder, wird er schon morgen gewiss ein Teil jener Glücklichen sein, die den amerikanischen Traum leben. Und vor Ort nicht zuletzt Geborgenheit finden: „Bring on arms that hold me tight ...“

Doch wie sich schnell zeigt, ist die Reise ins vermeintliche Paradies noch nicht mit dem Ziel zu verwechseln. Traurige Tage, kalte Nächte, viel Lärm und grelle Lichter setzen unserem heimwehkranken Helden zu, der aber beschließt, sich zusammenzureißen und bei der Stange zu bleiben. Schließlich ist diese Hölle Leben eine mehr oder weniger selbstgewählte („This Hell of Life“). In „Fight Club“ werden daraufhin eindeutig härtere Töne angeschlagen und die körperliche und emotionale Versehrtheit des Protagonisten thematisiert, der sich nach der erhofften Freiheit sehnt: „My feet, they don't walk / my hands are so tired / see, this body of mine is locked in a cage ...“ Zahlreich sind die Qualen, die Roßmann zu erleiden hat. In „Tumble down“ ist er ganz geplagte Künstlerseele, die einzig im Alleinsein das wahre Glück zu erleben vermag, wie Naked Lunch (vielleicht aus eigener Erfahrung) glaubwürdig vermitteln.

Wider Erwarten merkt man bald, das im Verlauf des Albums kaum eine kontinuierliche, zusammenhängende Geschichte erzählt wird. Musikalisch melodisch und eingängig, sind es in den poetisch geratenen Texten auf „Amerika“ vor allem Puzzleteile aus verstreuten Emotionen und wiederkehrenden Motiven, die einen Klangteppich, ein Stimmungsbild erzeugen. Kennt man weder Roman noch Stück, so gelingt es jedenfalls bestimmt nicht, in Naked Lunchs kafkaesken Versatzstücken einen Plot auszumachen. Aber da wir es ja mit einem Album zu tun haben, das ganz bewusst auch ohne Stück funktionieren soll, ist dies wohl kein unbeabsichtigter Effekt.

Und wie beendet man die Neuinterpretation eines Fragments? Laut einer Notiz in Kafkas Tagebuch hätte am Ende des unvollendet gebliebenen Romans der Tod Roßmanns stehen sollen. Naked Lunch schließen mit „Your last waltz“ und lassen alles offen – Komödie, Tragödie, wer weiß. Happy Ends sind machmal einfach eine Frage der Interpretation. Und „Amerika“ gibt eben keine Antworten, sondern malt Bilder – sentimental, düster, emotional und musikalisch immer auf dem Punkt.

Alles in allem ist „Kafka zum Nachhören“ eine gelungene Operation. Schon allein, weil sie vielleicht den einen oder anderen Musik-Fan dazu bringt, dann doch den Griff zum Buch zu wagen, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wie die Geschichte denn nun wirklich beim Großmeister geschrieben steht.

Text: Daniela Herger

Bilder: © 2011 © Arnold Pöschl
(monkey.music)


 

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