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hanne
23.05.2019 14:03:37 hanne hat ein Thema kommentiert Mit dem Liebsten shoppen gehen?:  das geht ja garnicht :') Mit meinem geht das nicht. Nach einem Laden ist schon großes gemecker angesagt. Trotzdem möchte ich auch nicht alleine gehen und shoppe lieber online.   ich shoppe ich eigentlich regelmäßig Online. Ich denke mal so mindestens 2 mal in Monat kommt ein großes Päckchen für mich an. Im Internet habe ich einfach immer ne bessere Übersicht und kann bessere Schnäppchen erhaschen. Bei  Vero Moda (www.jeans-direct.de/marken/vero-moda) kaufe ich am liebsten ein, da finde ich irgendwie immer alles und fühle mit den Klamotten immer sehr stylisch. Häufig ist sogar etwas bisschen reduziert. Ich weis das hört sich komisch an, aber ich fühle mich dann immer besser, wenn ich etwas reduzierter kaufe. Trotzdem ist "richtiges" Shoppen ein ganz anderes Erlebnis.
reike
22.05.2019 13:35:57 reike hat ein Thema kommentiert Was sagt ihr zu Schönheitsoperationen?: Ein Thema, bei dem die Meinungen sehr weit auseinader gehen. Für die einen sind es bereits kleine Schönheitsoperationen, wenn man sich mit sugar gel behandeln oder lash extensions setzen lässt, die anderen können gar nicht genug davon lassen. Ich nutze gerne was der Salon meines Vertrauens auf seiner Website anbietet. mehr aber auch nicht. Allerdings akzeptiere ich auch jede, für die das nicht genug ist
juliaschaefer
17.05.2019 18:43:47 juliaschaefer hat ein Thema kommentiert Kochideen:  Die Frage habe ich mir früher auch jeden Mittag gestellt, bevor die Kinder aus der Schule gekommen sind. Mitterweile erspare ich mir oft den Stress und greife viel lieber auf Essen auf Rädern Magdeburg zurück. Heute gab es zum Beispiel gebratenes Seehechtfilet. Einfach köstlich! :)
hanne
13.05.2019 23:41:28 hanne hat ein Thema kommentiert Penis verlängern: Hallöchen zusammen, hallo gegman! Den Penis verlängern kann man sicher nicht durch Salben, Cremes oder Pillen. Es gibt nur eine wirklich wirksame Methode um den Penis zu verlängern, nämlich ein chirurgischer Eingriff an diesem Körperteil. Ich spreche mit meinem Mann offen über diese Themen. Da ich meine Brust vergrößern ließ und sehr gute Erfahrungen mit der Praxis machte, entschließen wir zusammen, dass mein Mann sich einer Penisvergrößerung unterzieht. Wir sind beide sehr zufrieden mit beiden Eingriffen. Liebe Grüße Hanne!
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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22.12.2018  |  Kommentare: 0

Alte Männer, junge Frauen

Alte Männer, junge Frauen
Die Operette „Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer an der Grazer Oper.

Die Handlung der Operette „Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer, die Inszenierung an der Grazer Oper übernahm Sebastian Ritschel, ähnelt einem Märchen. Alleine schon der Liedtext „Herz an Herz, Hand in Hand, wird die Welt zum Märchenland“ trägt wie ein goldener Leitfaden durch diverse Medien und Prospekte. Gefeiert wird die Liebe, Kraft derer jedes Hindernis überwunden wird und welche gegen jede Ungerechtigkeit ankämpft. Doch die Musik macht, und ist es auch die zentrale Aussage in der Operette, die Endarie, gesungen von Markus Butter in der Rolle des Grafen Staschek Zagorsky.
 
„Doch kommt man langsam in die Jahre 
Dann kriegst du alle Frauen satt
Es streut das Alter Silber in die Haare
Wenn überhaupt man die Haare noch hat
Waren dir auch tausend Frauen gewogen
Es kommt die Zeit, da siehst du´s ein
Sie haben alle dich betrogen
Es bleibt dir treu nur dein Hund und der Wein“

(„Doch kommt man langsam in die Jahre“)
 

Der Text ist so betörend, dass jedem der Atem stockt und er einen zum Nachdenken bringt. Geprägt wird die Arie durch das Bühnenbild von Martin Miotk aus einem bühnengroßen, halbabgebrannten Streichholz, welches Martin Butter besteigt. 
Graf Staschek Zagorsky (genial von Markus Butter gespielt), der bereits fünfmal verheiratet war, zwingt nun den Baron Mietek Oginsky, welcher beim Grafen Schulden hat, ihm seine junge Tochter Jadja zur Frau zu geben. Dass sein Neffe, Graf Boleslav Zagorsky (Szabolcs Brickner), Jadja, seine Kinderliebe, ebenfalls heiraten will, macht dem Grafen noch mehr Ansporn, diese für sich zu gewinnen. Das Jadja sich für ihre Kinderliebe Boleslav entscheidet und ihrer Heirat mit seinem Onkel nicht zustimmt, stört allerdings den Onkel von Boleslav nicht, Jadja um jeden Preis auch ohne ihr Einverständnis durch List zu heiraten. Jadja opfert sich dem Grafen Staschek Zagorsky auf, um Boleslav von dem Gefängnis zu retten, da dieser als geflüchteter Freiheitskämpfer illegal ins Land eingereist ist. Dass Jadja sich für Boleslav und Suza für Casimir, die jeweils gleichaltrig sind, entscheiden, ist banal und gesellschaftskonform, spielt im Verlauf der Operette bzw. zum Schluss dann eine Rolle. 
Es kommt zu Versuchen, Jadja vor der Heirat mit dem Grafen Staschek Zagorsky zu retten, welche alle scheitern. Doch das Happy End á la Hollywood ist vorprogrammiert. Suza, charismatisch von  Mareika Jankowski gespielt, rettet die junge Liebe, indem sie den Grafen Staschek Zagorsky selbst heiratet. Das Unglück von Jadja kommt ihr zugute und eröffnet ihr die Möglichkeit, dem Grafen Staschek Zagorsky einen Streich zu spielen. Denn nicht vorwiegend die Liebe von Jadja und Boleslav wollte sie mit der Heirat mit Staschek retten, sondern ihm und sich selbst beweisen, dass sie beim Überlisten die Königin ist und diesmal die Krone trägt. Kein Verständnis für das Spiel von Suza zeigt ihr Verlobter Casimir von Kawletzky (genial und wie immer unterhaltsam von Ivan Oreščanin gespielt). Suza spielt ihr Spiel mit dem Grafen Staschek Zagorsky weiter, übt Macht über ihn aus, bringt ihn zum Verzweifeln, sodass er sie darum anbettelt, sich von ihm scheiden zu lassen, was Suza einen zusätzlichen Punkt auf ihrer Rechnung bringt. Doch waren beide unausgesprochene Sturschädel, so wurde der Wille des Grafen nun endgültig gebrochen. Was ihm bleibt ist nur die Arie am Ende der Operette: „Doch kommt man langsam in die Jahre, dann kriegst du alle Frauen satt…“. So scheint das Thema des Alterns und des Vorhandenseins des Interesses an den Frauen, jedoch des Fehlens des Interesses von den jüngeren Frauen an den älteren Männern, ein Thema für Joseph Beer gewesen zu sein, welcher selbst mit 49 eine junge Münchnerin geheiratet hat. Ein am Nebensitz gesessener ältere Herr hat die ganze Vorstellung lang gelacht, bei der Endarie „Doch kommt mal langsam in die Jahre, dann kriegst du alle Frauen satt…“ verkniff er sich allerdings das Lachen. 


Interessant ist die Figur von Suza, welche in einem männerdominierten Haushalt aufwächst, wo sie allerdings eine dominante Rolle spielt. Baron Mietek Oginsky, unterhaltsam von Josef Forstner gespielt, ist ein Nichtsnutz mit großer Klappe. Solange Suza fort ist, kann er groß reden und träumt, auf ihre hart erarbeiteten Kosten ins Casino zu fahren. Kaum ist Suza im Raum, bringt er kein Wort aus dem Mund. Auch kann er dem Grafen Staschek Zagorsky nicht widersprechen und „verkauft“ ihm wortwörtlich seine Tochter, was er selbst nicht als richtig empfindet, nur hat er eben keinen so starken Charakter wie Suza. So symbolisiert Suza eine starke Frau, welche im Haus und überall wo sie hinkommt das Sagen hat. Wenn sie nicht das letzte Wort hat, stört es sie und sie muss die Situation sofort ändern. Andy Besuch kleidet sie als Dompteurin und verstärkt somit ihre dominante Rolle. Als Suza die Arie „Katzenaugen“ mit Casimir singt, verwandelt sie sich kurzzeitig in eine Burlesque-Tänzerin. 
Die Kostüme von Jadja sind mit traditionellen Mustern und Schnitten gesättigt. Auch der Chor und das Ballett wurden in Plastikkostüme mit Bemalung mit Stickereien gerhüllt. 
 
 Bezaubert hat am meisten die Musik von Joseph Beer.
Ein Glück, dass die Operette nach langem Verweilen ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat. Denn Joseph Beer selbst, nachdem er seine Familie im Krieg verloren hat (Schwester, Vater und Mutter), verweigerte die Aufführungsrechte seiner Werke freizugeben. Seiner Tochter sei Dank, dass seit 2011 dem Publikum diese Geschichte von Patriotismus, von Weiblichkeit und Männlichkeit, umwoben von bezaubernden Klängen von Joseph Beer, zugänglich ist. 
 
vs

Fotos: Werner Kmetitsch


 

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