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kaka88
30.10.2026 20:08:59 kaka88 hat ein Thema kommentiert Möbel für das Büro:  Die Firma AMMA ist auf Lösungen im Bereich Fenster und Türen spezialisiert und bietet zudem eine Vielzahl an Verglasungsoptionen an. Zum Sortiment gehören selektives Glas, Sicherheitsglas (VSG und ESG), Ornamentglas sowie Isolierglaspakete mit dekorativen Sprossen. Die einzelnen Varianten lassen sich gezielt an Ihre Anforderungen hinsichtlich Wärmedämmung, Schallschutz oder Sichtschutz anpassen. Interessenten finden das gesamte Angebot unter https://ammawindows.com/produktkategorie/verglasung/. Es lohnt sich, einen Blick auf die verfügbaren Lösungen zu werfen – insbesondere bei der Planung neuer Fenster- und Türelemente.
cloudy791
23.10.2026 16:45:19 cloudy791 hat ein Thema kommentiert Womit kann man reich werden?:  Wer beispielsweise eine Goldkette, eine Luxusuhr oder einen wertvollen Ring besitzt, zieht es unter Umständen vor, diesen Gegenstand für einen begrenzten Zeitraum zu beleihen, anstatt ihn endgültig zu veräußern. Wenn der Kreditnehmer den Kredit sowie alle anfallenden Gebühren innerhalb der vereinbarten Frist zurückzahlt, kann er den Gegenstand in der Regel wieder auslösen. Dies ist besonders dann eine Überlegung wert, wenn ein Gegenstand einen emotionalen Wert hat oder der Eigentümer ihn in Zukunft wieder nutzen möchte. Da sich der Gegenstand während der Laufzeit des Kredits jedoch meist im Gewahrsam des Pfandleihers befindet, kann der Kreditnehmer ihn in dieser Zeit nicht benutzen oder tragen. Es ist daher unerlässlich, die Auslösefrist sowie den Gesamtbetrag zu kennen, der für die Rückerlangung des Gegenstands erforderlich ist.
kaka88
21.10.2026 14:23:32 kaka88 hat ein Thema kommentiert Nachstes Projekt: Gartenbereich verschönern...: Wenden Sie sich an Sunny Pillow, wenn Sie auf der Suche nach Dekokissen oder praktischen Ergänzungen für Ihre Loungemöbel sind. Das Unternehmen bietet unter anderem Dekokissen 50x50 cm, Kissen für Palettenmöbel, Stuhlkissen sowie Füllkissen in verschiedenen Größen an. Diese Produkte lassen sich – je nach Bedarf und Art der Möbel – im Wohnzimmer, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten einsetzen. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die verfügbaren Farben sowie die Details zum jeweiligen Modell zu prüfen. Entdecken Sie das Angebot von Sunny Pillow und nehmen Sie bei Fragen gerne Kontakt mit dem Unternehmen auf.
ste1enjones
19.10.2026 20:17:45 ste1enjones hat ein Thema kommentiert Eure Lieblingsfreizeitbeschäftigung: [QUOTE=aximillian404] Wie verbringen Sie Ihre Freizeit optimal? Ich empfehle, Spiele auf der Online-Casinoseite Crazy Fox Casino crazyfoxcasino-de.com/ zu spielen! Im Herzen der Online-Unterhaltung: Crazy Fox ist nicht nur eine virtuelle Plattform zum Glücksspiel, sondern ein echtes Portal in die Welt voller Spannung und legaler Gewinne. Tauchen Sie ein in eine Atmosphäre voller Luxus und Aufregung, in der jede Drehung schicksalhaft werden kann und jeder Gewinn ein natürliches Ergebnis Ihres Glücks und Ihrer Strategie sein kann. Crazy Fox Casino: Im Wirbelsturm aus Spannung und legalen Gewinnen!  [/QUOTE]   Freizeit verbringe ich am liebsten mit einer Mischung aus Entspannung und Unterhaltung. Ab und zu schaue ich mir auch an, was es online im Glücksspielbereich Neues gibt. Dabei finde ich es interessant, wie unterschiedlich die Plattformen aufgebaut sind, etwa beim 7bit Casino in deutscher Sprache. Am Ende sollte es aber immer um den Spaß gehen und nicht darum, unbedingt gewinnen zu müssen.  
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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15.07.2011  |  Kommentare: 0

Glücklich ist, wer vergisst

Glücklich ist, wer vergisst
Berührendes Vater-Sohn-Porträt: Arno Geigers „Der alte König in seinem Exil“

In seinem autobiographischen Roman „Der alte König in seinem Exil“ widmet sich Arno Geiger einer zentralen Figur, die wir in einer schwierigen Phase ihres Lebens kennenlernen: dem eigenen Vater. Denn August Geiger leidet an fortschreitender Demenz, die ihm vertraute Gesichter und ein Leben lang liebgewonnene Orte fremd werden lässt – was umso schlimmer ist, da er in seinem kleinen Vorarlberger Heimatort von Kindesbeinen an alles und jeden kannte.

Geiger rekapituliert die Anfänge der väterlichen Krankheit und die Verständnislosigkeit seiner selbst und seiner erwachsenen Geschwister, als der Vater beginnt, absonderliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Da landet der Rasierapparat in der Mikrowelle, die Socken im Kühlschrank, und wenn ein Glas Wasser herunterfällt und zerbricht, hat Geiger senior keine Idee, wie auf das Unglück zu reagieren sei. Betroffen erleben wir mit, wie ein lange Jahre selbstständiger Mann, der ebenso klug wie handwerklich geschickt war, am Alltag zu scheitern beginnt. Und wie die Kindergeneration eingangs sogar mit dem Vorwurf reagiert, dass sich der Vater einfach zu sehr gehen lasse. Geiger schreibt: „Wir schimpften mit der Person und meinten die Krankheit.“

Die Erkenntnis, dass der Vater an Alzheimer erkrankt ist, bringt dem Nachwuchs in weiterer Folge fast schon Erleichterung – lässt sich eine Krankheit doch wenigstens benennen und behandeln. Doch bei der Betreuung August Geigers im eigenen Haus durch seine Kinder und wechselnde Heimhilfen tritt ein weiteres gravierendes Problem auf. Denn der Vater erkennt das von ihm selbst erbaute Eigenheim nicht mehr und verlangt mit zunehmender Vehemenz und wachsender Panik, nach Hause gebracht zu werden. In hitzigen Auseinandersetzungen wirft er seinem Sohn im gemeinsamen Heim an den Kopf: „Ich wäre besser zu Hause geblieben. Dich komme ich nicht so schnell wieder besuchen.“ Auf der Suche nach seinem Zuhause irrt er ziellos im Dorf herum, und selbst die am Haus angebrachte, dem Vater bekannte Hausnummer vermag ihn nicht zu beruhigen, vielmehr ist er der fixen Überzeugung, jemand habe das Schild von seinem eigentlichen Haus gestohlen und vor Ort an ein fremdes Haus angeschraubt.

Gefühlsmäßig kein Zuhause mehr zu haben, ist für den Vater doppelt traumatisch, was sich herauskristallisiert, als wir nach und nach von den dunklen Flecken in seiner Biographie erfahren. Denn auf eine relativ glückliche Kindheit in einer Kleinbauernfamilie folgten die zahlreichen Entbehrungen und Leiden des Krieges: Arbeitsdienst, Wehrmacht, langer Aufenthalt im Lazarett zwischen Leben und Tod. Deshalb wollte der Vater das heimatliche Wolfurt niemals mehr verlassen, um etwa auf Urlaub zu fahren – er war nach dem Krieg so froh, endlich zuhause zu sein. Und eben dieser sehr geliebte Ort kommt ihm nun abhanden. August Geiger wird zur zentralen Figur auf einem fremden Schachbrett – und kennt weder die anderen Figuren, noch das Spiel.

Natürlich bleibt auch dem Vater selbst nicht verborgen, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist, und so stellt er dem Sohn in seinen klaren Momenten bange Fragen: „Was ist mit meinem Kopf los? (…) Kannst du mir sagen, wie wir das reparieren können?“ Anfangs erhebt er auch anklagende Vorwürfe gegen seine Betreuungspersonen – etwa, dass ihm die Kinder „ständig ins Wetter pfuschen“ würden. Er ist oft missmutig und frustriert, voll eigensinniger Wut und sieht sich in seiner Selbstwahrnehmung als „armen Schlucker“, der noch viele Ideen, aber keine Möglichkeit mehr hat, diese umzusetzen. Dennoch gelangt August Geiger schließlich zu einer gewissen Akzeptanz dem neuen Lebensabschnitt gegenüber: „Ich fühle mich nicht verlassen oder enttäuscht. Ich habe Verschiedenes erlebt und Verschiedenes gehabt und Verschiedenes erreicht. Es ist nicht schlimm, dass jetzt nur mehr wenig Leistung in mir vorhanden ist.“

Je länger die Krankheit andauert, desto mehr beginnt der Vater, sich in ihr zuhause zu fühlen wie in einem Exil, das er zwar nicht selbst gewählt, doch selbst mit Leben erfüllt hat, und wo er auf seine Art auch glücklich ist. Geiger beschreibt, wie die Demenz zu einem Ort wird, an dem man den Vater nur besuchen kann, wenn man bereit ist, die dortige Wirklichkeit zu akzeptieren. Denn nach der anfänglichen Ohnmacht setzt eine gegenseitige Anpassungsphase ein, in der Geiger & Co. lernen, dass es für den Vater das Wichtigste ist, Anerkennung und Akzeptanz für seine veränderte Wahrnehmung zu erfahren. Bestätigende Antworten statt vorwurfsvoller Verständnislosigkeit geben ihm Sicherheit, Trost und das beruhigende Gefühl, dass eigentlich alles in Ordnung ist.

Schnell wird klar, dass die Herausforderung für Arno und seine Geschwister im Umgang mit der drastischen Verschiebung der Eltern-Kind-Rollen besteht. Haben sie zeit ihres Lebens vom Vater gelernt, so ist dieser nun verwundbar, auf sie angewiesen und stellt ängstliche Fragen – zum Beispiel, ob er sich im eigenen Haus die Hände waschen dürfe. Dennoch verwehrt sich Arno Geiger entschieden gegen die gängige Praxis, älteren, dementen Menschen eine Regression ins Kindliche zu unterstellen und ihnen dadurch jegliche Würde zu nehmen. Wir lernen August Geiger in diesem Buch nämlich längst nicht nur als Patienten kennen, der den Verlust seines Erinnerungsvermögens zu bewältigen hat, sondern als faszinierende Persönlichkeit voll scharfsinnigem Witz und herzerwärmender Weisheit, als jemanden, der ganz beiläufig Sätze voll Poesie zum Besten gibt, die jeden bemühten Schreiberling vor Neid erblassen lassen.

So definiert die Krankheit letztlich auch das Verhältnis zwischen Arno und August Geiger neu. Der Vater nennt den Sohn zwar bald eine „schwindlige Figur“, dann wieder seinen besten Freund, oder hält ihn für den eigenen Bruder – doch er begegnet ihm auch sehr viel liebevoller, als in den Jahren vor seiner Erkrankung. Die beiden erleben eine ungekannte Nähe, und der Sohn entdeckt neue Seiten an seinem Vater, den er nun von ganzem Herzen bewundern und achten kann.

„Der alte König in seinem Exil“ ist ein bewegendes, liebevolles Buch, das noch lange im Leser nachhallt. Ein mutiges, sehr persönliches Dokument, gespickt mit klugen Zitaten, das vor unbequemen Wahrheiten und Tatsachen nicht die Augen verschließt. Ein eindringliches, mitfühlendes Manifest für die Menschlichkeit und wider das Vergessen. Ein wichtiger Denkanstoß in einer Zeit, wo der Jugend ein unwiederbringlicher Wert zugeschrieben und ihr Verlust als die ultimative Katastrophe behandelt wird. Arno Geiger zeigt auf findige Weise Möglichkeiten der Lebensqualität im Alter und neue Wege auf, bei allen Widrigkeiten zuversichtlich und gelassen in die Zukunft zu sehen. Das ist die große Stärke dieses Buches – eine von vielen.
Prädikat: Besonders wertvoll, absolut lesenswert.


Text: Daniela Herger

Bilder: © 2011 Carl Hanser Verlag, München


 

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