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jenny
12.02.2026 23:32:28 jenny hat ein Thema kommentiert Persönliches Ritual statt Hochzeit:  Die Bedeutung eines Eherings ist auch von Kultur und Tradition geprägt. In vielen Gesellschaften ist der Ringtausch ein zentraler Moment der Hochzeitszeremonie. Familien und Gemeinschaften sind Zeugen dieses Aktes, was ihm zusätzliche Bedeutung verleiht. Über Generationen hinweg steht der Ring für Stabilität und Kontinuität. Manche Ringe werden von Eltern oder Großeltern vererbt und erzählen Geschichten früherer Ehen. In solchen Fällen verbindet der Ring das heutige Paar mit einer längeren Familiengeschichte.
bovary
12.02.2026 18:59:18 bovary hat ein Thema kommentiert Was nicht fehlen darf...:  Neben seinen materiellen Vorzügen verkörpert Lammfell auch Tradition. Seit Generationen nutzen Gemeinschaften Schaffelle und Lammfell für praktische und dekorative Zwecke. Erfahrene Handwerker bereiten das Material sorgfältig vor und behandeln es, um seine Weichheit und Haltbarkeit zu bewahren. Dieser Prozess erfordert Aufmerksamkeit und Erfahrung und verwandelt Rohmaterial in etwas Langlebiges und Funktionales. Diese Verbindung zu Tradition und Handwerkskunst verleiht dem Material zusätzliche Attraktivität.
bovary
12.02.2026 18:57:03 bovary hat ein Thema kommentiert Baby will nicht alleine schlafen: Bonding Bäder fördern auch die körperliche Entspannung. Warmes Wasser kann verspannte Muskeln lockern und kleinere Beschwerden wie Blähungen oder leichte Unruhe lindern. Viele Babys, die vor dem Baden unruhig wirken, beruhigen sich im Wasser. Ein entspanntes Baby schläft danach oft besser, was sowohl dem Kind als auch den Eltern guttut. Der sanfte Rhythmus des Waschens und Abspülens kann ein Signal sein, dass es Zeit ist, zur Ruhe zu kommen.
bovary
06.02.2026 18:23:43 bovary hat ein Thema kommentiert Natürliche Mittel gegen PMS:  Insgesamt ist die Vielfalt von medizinischem Cannabis-Samen eine große Stärke von medizinischem Cannabis als Behandlungsoption. Sie ermöglicht eine personalisierte Therapie, unterstützt die laufende Forschung und hilft, den Bedürfnissen von Patienten mit sehr unterschiedlichen Erkrankungen und Unverträglichkeiten gerecht zu werden. Mit zunehmendem wissenschaftlichem Verständnis wird die Erhaltung und Erweiterung dieser Vielfalt immer wichtiger. Anstatt die Auswahl einzuschränken, eröffnet die große Bandbreite an medizinischem Cannabis-Samen den Weg zu einer effektiveren, patientenzentrierten Versorgung.
 
pitzname
17.06.2015 10:39:28 pitzname hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Versuch es mal mit Lissilust
12.08.2014 12:48:37 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
dimea
18.12.2013 14:22:00 dimea hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Also ich sehe es so beim Sport möchte ich meine Grenzen austesten und klar Muskelkater ist kein gutes Zeichen. Aber wenn man sich aufwärmt und dehnt ist es alles halb so schlimm
 
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15.03.2011  |  Kommentare: 0

Die Ohnmacht der Macht

Die Ohnmacht der Macht
Premiere von „Antigone“ am Wiener Volkstheater

442 v. Chr. schrieb der athenische Dramatiker Sophokles das Stück „Antigone“, dessen zeitlose Bedeutung gerade in der Inszenierung von Stephan Müller am Wiener Volkstheater erneut bewiesen wird. Die Handlung spielt im antiken Theben und ist schnell erzählt: Antigone, die Tochter des Ödipus, bestattet gegen das ausdrückliche Verbot des Herrschers Kreon ihren im Krieg gegen die eigene Stadt gefallenen Bruder, um den göttlichen Vorschriften Genüge zu tun. Kreon zürnt, denn sein Verbot sollte zur Abschreckung und damit dem Allgemeinwohl dienen, Antigone jedoch untergräbt durch ihr Handeln seine Macht. Unbarmherzig verkündet er sein Urteil: Antigone muss sterben.

In den beiden Hauptfiguren Kreon und Antigone personifiziert sich der große dramatische Gegensatz zwischen weltlicher Macht und ewigem Recht. Antigone kann nicht anders handeln, um vor sich selbst bestehen zu können, Kreon nicht anders, ohne das Fundament des Gemeinwesens, für das er Verantwortung trägt, zu beschädigen. Schon Hegel erkannte in dieser „Antinomie zweier gleichberechtigter Prinzipien“ das Wesen der Tragödie. Andere Geistesgrößen von Nietzsche bis Brecht lobten ebenfalls in den höchsten Tönen.

Müller nimmt sich des großen Stoffes an, ohne durch die Last der Rezeptionsgeschichte erdrückt zu werden. Statt auf grelle Effekte verlässt er sich ganz auf die beklemmende Sogkraft des Stoffes und seine famosen Darsteller, welche ihr Spiel in einer düster-metallischen Welt entfalten. Andrea Wenzl ist eine Antigone, welche sich mit an Fanatismus grenzendem Eifer für das göttliche Gebot entscheidet, sich im vollen Bewusstsein ihrer Schwäche gegen die weltliche Macht stellt und trotz ihrer Überzeugung nicht ohne Kummer von ihrem Leben Abschied nimmt: „Ohne Träne, ohne Freude, ohne Hochzeit werde ich Unglückselige diesen bereiteten Weg geführt.“ In der Annahme ihres Schicksals und gleichzeitigen Verzweiflung darüber wird diese Antigone plötzlich sehr menschlich.

Nicht minder fanatisch (und fantastisch) ist Günter Franzmeier als Kreon. Für den Sieg Thebens gab er schon einen Sohn, nun sieht er sich dazu erkoren, durch strenge und gerechte Herrschaft seine Stadt in eine bessere Zukunft zu führen. Keinen Widerstand darf er dabei dulden, aber nicht nur sein Gerechtigkeitsempfinden, auch sein Stolz lassen ihn verbissen an seinem Entschluss festhalten. Doch auch er ist kein Unmensch. Als er erfährt, wer gegen sein Verbot verstieß, raubt es ihm den Atem – er weiß um die Konsequenzen. Am Ende steht vor den Toten, die er heraufbeschwor, ein gebrochener Mann: „Nichts habe ich, wohin ich blicke, wo ich mich anlehnen kann; denn alles ist bröcklig, was ich in Händen halte; aufs Haupt traf mich ein schwer zu verwindendes Geschick.“

Müller und seinem Ensemble gelingt es, ein kanonisches Stück derart unverbraucht auf die Bühne zu bringen, dass man alles verbliebene Wissen aus dem Deutschunterricht vergisst. Weltliteratur in packenden 90 Minuten, spannender als jeder Krimi.

(pm)

Fotos: Volkstheater


 

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